und so geht es weiter...

Von unserer ersten Reitstunde bis zum regelmäßigen Reiten vergingen einige Monate da Max in der zwischen Zeit für sich entschieden hatte das er sich nur ungern auf dem Platz reiten lassen möchte. Das einzige was er toll fand war Kutsche ziehen man merkte das er sein Leben lang nichts anderes gemacht hatte. Aber zurück zum reiten. Er hatte also entschieden das reiten und Reiter überhaupt ganz doof sind. Gleichzeitig war ihm klar geworden das man Reitkinder ganz einfach los wird in dem man beim angaloppieren einfach buckelt. Zahlreiche Reiter küssten den Boden nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene. Das ganze gipfelte darin das er sich im Galopp beim buckeln mit einer Reitschülerin überschlug. Ab dem Tag gab es Reitverbot für Max er durfte nur noch Kutsche gehen. Das schlimmste war aber das wir im Sommer feststellen mussten das er ein Sommerekzem hatte. Wir versuchten alles um ihm zu helfen lange Zeit versuchten wir es mit Spritzen und Creme doch nichts half. Das ganze ging bis 2009 als wir anfingen ihm eine Ekzemdecke drauf zu machen ab da war alles gut aber dazu später mehr. Max hatte also Reitverbot bis zu einem Wochenende im Jahr 2007. Wir hatten Reitwochenende und die Teilnehmerzahl war sehr groß. Zu groß uns fehlte ein Pferd. Ich stand also traurig und ohne Pferd am Platzrand. Doch dann gab es einen Lichtblick eine unserer Reitlehrerinen errinnerte sich das ich wo Max neu war gut mit ihm klar kam. Also durft ich das dicke Pony reiten. Ich war mehr als glücklich. Es ging also auf den Reitplatz alle waren gespannt und rechneten insgeheim sicher damit das gleich irgendetwas passiert. Aber da war nichts. Er war super brav, lies sich super reiten und bis auf ein paar kleine buckler konnte man den Galopp auch endlich mal so nennen. Alle waren begeistert und ab dem Tag waren wir ein Team. Und ich wurde zu seiner Stammreiterin. Jeden Tag verbrachte ich bei ihm und pflegte seine Wunden weil bis zur Ekzemdecke sollten ja noch zwei Jahre vergehen.... Das Dreamteam war entstanden.

20.5.14 23:25, kommentieren

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Wie alles Begann...

Unsere Geschichte beginnt als im Jahr 2006 mein Lieblingspferd verkauft wurde. Ich war todunglücklich und mega wütend musste aber einsehen das es nun mal der Lauf der Dinge ist. Über zwei Wochen konnte ich nicht zum Stall fahren weil mir der Anblick der leeren Box so weh tat. Als ich mich dann endlich aufraffte wieder zum Stall zu fahren führte mich mein erster Weg an die Tafel mit dem Reitplan. Und da standen zwei neue Namen Sarina und Max. Mein Blick schweifte also die Stallgasse entlang. Ich endeckte Sarina eine sehr hübsche, sportliche und von der Farbe sehr außergewöhnliche Haflingerstute. Neugierig ging ich die Stallgasse entlang bis ich an der letzten Box an kam. Und dort stand er! Genüsslich frass er sein Heu und bemerkte vor lauter Fressen garnicht das ich vor seiner Box stand. Ich machte mich also bemerkbar und öffnete die Stalltür. Endlich sah er mich an. Sofort zog mich dieses Pferd in seinen Bann. Er war groß gewachsen, hatte eine Stehmähne, einen dichten dicken Schopf , einen Alstrich auf dem Rücken und strahlte in einem wunderschönen Fuchsbraun. Na gut man muss allerdings negativ bemerken das er mindestens 100 Kilo zu viel hatte und seine Beine nicht ganz zu seiner Größe passten. Aber alles positive überwiegte und ich war hellauf begeistert. Für mich war klar ich will ihn reiten! Das Problem war nur das ich noch sehr jung war und unsere Reitlehrer sehr vorichtig bei neuen Pferden waren. Also hieß es für mich abwarten. Ganze drei Monate vergingen bis ich endlich meine lang ersehnte Reitstunde bekam. Ich kam also zum Hof holte das verfressene Pony von der Wiese und machte ihn fertig für die Reitstunde. Und dann ging es also los. Nach den ersten Minuten war klar dieses Pferd kennt zwar Reiter und sicher auch geritten zu werden aber er wusste mit dem Reitplatz und Bahnfiguren nicht anzufangen. Es waren furchtbare 20 Minuten warm reiten und dann ging es ans Traben. Auch da war gleich die nächste Katastrophe im anmarsch. Traben? Was ist das? Die Fragezeichen konnte man förmlich sehen. Nach einiger Zeit ging es dann aber doch erstaunlich gut. Also steuerten wir auf die größte Katastrophe zu den Galopp! Es war grauenvoll es dauerte gefühlte Stunden bis Max überhaupt im Galopp war und das war dann auch eher ein buckeln und bocken. Kurz um es war mehr als nur schlimm. Jeder andere wäre abgestiegen und hätte gesagt Nein nie wieder!!! Ich aber stieg vom Pferd grinste und meinte nur morgen will ich den wieder reiten! Der erste Grundstein für eine inige und vertraute Beziehung war gelegt.

20.5.14 22:57, kommentieren